Andere begeistern heißt dich selbst begeistern

Allgemein
Mann jubelt mit emporgerankten Armen

 

Stellen Sie sich bitte einen Ball vor. Schön rund und prall und in Ihrer Lieblingsfarbe – und dann malen Sie in Gedanken ein lachendes Gesicht auf diesen Ball.

Warum? Weil das für Sie ein guter Anfang ist, um dann später in einem Meeting, bei einer Präsentation, mit einem Vortrag Ihr Team, Ihre Kollegen, Ihre Vorgesetzten – kurz, Ihr Publikum zu begeistern.

Fünf Sekunden entscheiden

Sie sind für die kommende Präsentation top vorbereitet. Sie wissen genau, was Sie sagen möchten. Sie haben an Ihren Worten gefeilt. Alles perfekt. Doch: Was denken Sie bevor Sie auf für einen Vortrag auf die Bühne gehen? Oder Sie in einem Meeting Ihrem Team etwas Wichtiges mitteilen?

Viele Teilnehmer meiner Seminare, bei denen es darum geht, andere Menschen zu begeistern, schildern diese Sekunden vor einem Auftritt so: „Puh, mir ist so warm. Hoffentlich schwitze ich nicht.“ – „Ich bin so nervös, was, wenn meine Hände zittern? Meine Stimme flattert?“ – „Ich hätte doch noch diese Grafik reinnehmen sollen. Mist. Das habe ich vergessen!“ – positive Gedanken „sehen“ anders aus. Dabei sind die fünf Sekunden vor so einem Auftritt entscheidend: Sie können noch so gut vorbereitet sein. Wenn Sie nicht positiv denken, wird der Auftritt auch nicht positiv.

Sie müssen in einem guten Zustand sein, um so gut abzuliefern, dass Sie Ihre Leute begeistern.

Fünf Minuten, um zu begeistern

Diesen guten Zustand können Sie selbst herstellen. Dafür ist die Übung mit dem Ball und dem Gesicht gut: Ich mache diese Übung jeden Tag, bevor ich aus dem Bett steige. Ich liege also da, stelle mir einen schönen Ball in meiner Lieblingsfarbe mit einem lachenden Gesicht drauf vor. Mit diesem imaginären Ball scanne ich nun meinen Körper. Ich lache meine Zehen an. Ich lache mein rechtes Bein an. Dann mein linkes. Wenn ich merke, oh da bin ich ein wenig verkrampft oder dort tut es vom Stress des Vortages noch ein wenig weh, dann bleibe ich an diesen Stellen länger. Lache die Stelle und mich an. Und ich sage Ihnen, das funktioniert: Auf die Art – klar, mittlerweile habe ich in dieser Übung auch Übung – lache ich mir meine Verspannungsschmerzen weg und komme in einen guten Zustand. 

Ich komme so in eine gute Stimmung – und so ergänzt diese Übung super, meinen Vorschlag aus dem vorherigen Blog, den Fokus auf die Freude zu legen. Freude zu denken. Weil Sie so ganz praktisch daran arbeiten, die Voraussetzung dafür zu schaffen, die Menschen zu begeistern.

Mit diesen fünf Minuten täglich üben Sie sich darin, Ja! dazu zu sagen, dass Sie es selbst in der Hand haben, in einen guten Zustand zu kommen. Für mich ein entscheidender Aspekt einer Lebenskunst: Sie sagen Ja! zu dem Vertrauen, dass alles gut ist. Sie sagen Ja! zu einer Haltung, die sagt: „Ja, ich selbst bin verantwortlich für mein Leben und Wirken und meinen Erfolg!“ Sie sagen Ja! dazu, dass Sie sich selbst begeistern.

Und wenn Sie diese Übung auch in den Sekunden vor einem Auftritt anwenden, in einen guten Zustand zu kommen, indem Sie das lachende Gesicht nutzen, um positive Bilder in sich selbst zu kreieren, dann werden Sie auch entsprechend vor Ihre Leute treten.

Sie entscheiden selbst, wie begeisternd sie sind.

Ihr

Stefan Reutter

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