Machen Sie mal Pause!

Achtsamkeit
Pause, Stefan Reutter, Urlaub, Auszeit, Leben

Das „Pause machen“ hat in Deutschland immer noch einen schlechten Ruf: Da schwingt immer mit, dass Sie, wenn Sie eine Pause machen, nichts tun – zumindest nichts Produktives. Entsprechend liegt der Verdacht nahe, dass Sie entweder zu den Faulen gehören oder zu denjenigen, die ihren Job nicht engagiert und sehr gerne tun. Was für ein Missverständnis!

Pause tut gut

Eine Pause zu machen bedeutet nämlich alles andere, als nicht produktiv zu sein. Ich glaube sogar, dass jeder Pausen braucht, um überhaupt produktiv sein zu können. Und dass jeder, der keine Pause macht, sich und anderen damit keinen Gefallen tut.

Denn was tun Sie in solchen Pausen, wenn Sie angeblich „nichts“ tun? Bei mir ist das so: Ich lebe in dieser Zeit nicht nach der Uhr. Ich stehe auf, wann ich möchte. Wenn mir nach schlafen zumute ist, schlafe ich. Wenn mir nach Bewegung zumute ist, bewege ich mich. Wenn mir nach lesen zumute ist, lese ich. 

Ich tue das, was ich tue, in meinem eigenen Rhythmus. Ich lasse ihn wieder zum Vorschein kommen. Oder – wie ich gerne sage: Ich synchronisiere mich wieder mit mir. 

Diese Synchronisierung ist unglaublich wichtig, denn die geht, was ich so beobachte, bei weitem nicht nur mir im Alltag leicht verloren …

Synchronisieren tut gut

Die Welt ist schnelllebig und intensiv geworden. Wenn Sie mitkommen wollen, bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als dieses Tempo der Welt mitzugehen. Auch wenn Ihr eigener Takt ein anderer ist.

In den Pausen aber haben Sie die Chance, wieder zu Ihrem Rhythmus zurückzukehren. Und ich kann Ihnen versprechen, dass Sie nur davon profitieren. Denn erst, wenn Sie in Ihrem eigenen Rhythmus sind, entwickeln Sie neue Ideen, entdecken neue Themen, eröffnen sich neue Perspektiven, erlangen neue Erkenntnisse. Sie tanken sich regelrecht auf.

Deshalb ist es auch für die, die einen großartigen Beruf für sich gefunden haben und ihm mit Freude und Engagement nachgehen, wichtig und richtig, Pausen einzulegen. Einfach um danach noch besser und glücklicher weiterzuarbeiten.

Gönnen Sie deshalb sich selbst und auch allen anderen immer wieder Pausen – wir alle profitieren davon. Und in diesem Sinne halte ich mich an das, was ich sage, und lege bis Mitte August selbst eine Pause ein. Ich wünsche Ihnen eine gute (Pausen-)Zeit!

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