Ich und meine Ziele – Meinungen unerwünscht!

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Sagen Sie Ihrem gesamten Umfeld mal, dass Sie jetzt weniger Dialekt und mehr Hochdeutsch sprechen wollen. Ich kann Ihnen prophezeien: Niemand wird sagen: „Super, ich unterstütze dich natürlich, dein Ziel zu erreichen!“ Sie werden eher Aussagen hören wie: „Warum sprichst du so komisch?“, „Du bist ja gar nicht mehr authentisch.“ „Verleumdest du etwa deine Herkunft?“, oder gar „Hältst du dich für etwas Besseres?“

Wie stark ist Ihr Wille zur Veränderung nach solchen Fragen noch?

Ja … Veränderungen sind per se schon schwer durchzusetzen und wenn Ihr Umfeld mitmischt, wird es nicht einfacher. Im Gegenteil!

Gut gemeint ist schlecht beraten

Nun denken Sie vielleicht an Ihre lieben Freunde und sind der festen Überzeugung, dass die es doch nur gut mit Ihnen meinen. Ihr Umfeld zerbricht sich den Kopf für Sie und überlegt, was denn alles schiefgehen könnte, wenn Sie die geplante Veränderung umsetzen. Wie nett! Aber …

Wer sich verändern will, darf sich nicht vom eigenen Umfeld beeinflussen lassen. Nicht mal von der Mutter! Das musste ich am eigenen Leib erfahren: Wäre es nach meiner Mutter gegangen, hätte ich mit Ende 20 niemals meine sichere Festanstellung aufgeben und in eine risikoreiche Selbstständigkeit wechseln dürfen.

Klar, Eltern wollen nur das Beste für die Kinder. Menschen machen sich nun mal Sorgen um die, die sie lieben. Und der Schritt in die Selbstständigkeit kann schließlich auch ganz böse nach hinten losgehen. Ich bin dennoch froh, dass ich mich meiner Mutter damals widersetzt habe.

Meine Pessimisten-Freunde

Ich möchte auch nicht behaupten, dass jede Sorge unbegründet und jeder Ratschlag böse gemeint ist. Fakt ist aber, dass Ihr Umfeld durch kritische Kommentare, durch Zweifel und durch direktes Abraten Ihnen die Energie raubt, die Sie brauchen, um sich zu verändern. Vordergründig werden Sie vor möglichen Gefahren und Risiken gewarnt, die eine Veränderung mit sich bringen könnte. Tatsächlich möchte Ihr Umfeld aber keine Veränderung, weil das bei denen Unsicherheit auslöst. Wenn Sie sich neue Ziele setzen und sich verändern wollen, dann müssen Sie zu einem anderen Menschen werden. Vielleicht ändert sich Ihr Charakter oder Ihre Werte – die müssen sich vielleicht auch verändern. Sie sind dann anders und darauf muss sich Ihr Gegenüber erstmal einstellen. Und genau dann wird es unbequem. Denn es ist viel einfacher, wenn alles bleibt, wie es ist.

Halt die Klappe, Energiefresser!

Wenn Sie nicht stark genug sind, dann werden die Zweifel der anderen auch Sie an Ihren Zielen zweifeln lassen. Deshalb ist es hilfreich, die Kommunikation direkt bei den ersten negativen Tönen zu unterbrechen. Mein Vater kam mal kurz vor meinem Auftritt vor einem großen Publikum zu mir und begann mit: „Heute sind so viele wichtige Menschen da. Hoffentlich klappt dann auch alles. Wie wird Dein Vortrag wohl ankommen …“ Ich habe ihn direkt abgewürgt und gesagt, dass ich das jetzt nicht hören will! Sondern ich will Freude denken und empfinden. Nach dem Vortrag kam er zu mir, gab mir recht und gestand sich ein, sich zu viele negative Gedanken gemacht zu haben.

Es war nicht nur diese Bestätigung, die den gesunden Egoismus in mir stärkte, den ich in den letzten Jahren entwickelt habe. Ich habe inzwischen Klarheit über meine Ziele, bin in der Lage, sie von verschiedenen Seiten zu beleuchten, und daraufhin so zu handeln, wie ich es für richtig halte. Egal, was mein Umfeld sagt: Ich lasse mir meine Energie nicht rauben!

Ich bin bereit, alles und jeden zu boykottieren, der sich meiner Entwicklung in den Weg stellt. Denn ich will nicht immer auf demselben Level bleiben. Sonst wäre meine Mutter ja auch nicht so stolz auf mich, wie sie es jetzt ist. Jetzt, wo sie sieht, dass ich trotz Ihrer Sorgen und Zweifel mein Ziel erreicht habe und damit erfolgreich bin.

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